Radiale Stoßwellentherapie (EMS DolorClast®)
Die radiale Stoßwellentherapie ist eine moderne, nicht-invasive Behandlungsmethode: Mechanische Druckwellen werden von außen auf das Gewebe übertragen, um Stoffwechsel und Durchblutung anzuregen und Regenerationsprozesse zu unterstützen. In der Handwerkerei Wien setzen wir sie vor allem bei chronischen Beschwerden an Hand, Arm oder Schulter ein – häufig kombiniert mit Handtherapie, damit Sie Funktion, Beweglichkeit und Belastbarkeit gezielt verbessern können.
„Mit der Stoßwellentherapie (radiale Stoßwelle) behandeln wir chronische Schmerzen und Sehnenreizungen gezielt und nicht-invasiv – damit Sie Beweglichkeit und Belastbarkeit möglichst rasch zurückgewinnen.“
Stephanie Konecny, Ergotherapeutin und Inhaberin “Die Handwerkerei”
Mehr Informationen zur Stoßwellentherapie
-
Die Stoßwelle kann für Sie sinnvoll sein, wenn Sie unter länger bestehenden oder wiederkehrenden Beschwerden leiden, zum Beispiel:
chronische Schmerzen und Ödeme (z. B. nach Überlastung oder bei länger bestehenden Beschwerden an Hand, Arm oder Schulter)
Muskelverspannungen und Triggerpunkte
Sehnenreizungen und Ansatzbeschwerden (Tendinopathien)
zur Unterstützung der Knochenheilung, z. B. bei verzögerter Konsolidierung bestimmter Frakturen
Ob die Stoßwelle in Ihrem Fall passend ist, hängt von Befund, Beschwerdedauer, Belastung im Alltag sowie möglichen Gegenanzeigen ab. Das klären wir vor Beginn gemeinsam.
-
Befund & Zielklärung: Wir besprechen Ihre Beschwerden, prüfen die betroffene Region und definieren ein realistisches Therapieziel.
Behandlungsplanung: Region, Intensität und Frequenz werden individuell abgestimmt.
Kontaktgel: Auf die zu behandelnde Region wird ein Kontaktgel aufgetragen.
Applikation: Über einen Handapplikator werden für einige Minuten Stoßwellenimpulse abgegeben.
Kurz-Feedback: Ein gewisses Druck- oder „Klopf“-Gefühl ist normal; wir passen die Intensität an Ihre Toleranz an.
Übungs- und Belastungsplan: Je nach Befund erhalten Sie Empfehlungen zu Übungen, Entlastung und Belastungssteuerung (oft in Kombination mit Handtherapie).
-
Die Behandlung dauert in der Regel nur wenige Minuten pro Region.
Häufig werden mehrere Sitzungen im Abstand von einigen Tagen bis Wochen empfohlen. Die genaue Anzahl hängt von Ihrem Beschwerdebild, der Gewebereaktion und Ihrer Alltagsbelastung (Beruf, Sport) ab. -
Die Stoßwellentherapie ist meist gut tolerierbar. Möglich sind:
vorübergehende Druckempfindlichkeit oder Muskelkatergefühl im behandelten Bereich
kurzfristige Rötung, Schwellung oder kleine Blutergüsse
selten eine vorübergehende Zunahme der Beschwerden für 24–48 Stunden
Wenn Sie starke Schmerzen, ungewöhnliche Reaktionen oder Unsicherheit bemerken, melden Sie sich bitte zeitnah – dann passen wir die Behandlung an.
-
Die Kosten richten sich nach Region, Dauer und Anzahl der Sitzungen. Ob und in welchem Umfang eine (Teil-)Erstattung möglich ist, hängt von Ihrem Versicherungsträger bzw. Ihrer Zusatzversicherung ab. Gerne geben wir Ihnen vorab eine transparente Orientierung.
-
Bitte kommen Sie möglichst mit gut zugänglicher Kleidung für die betroffene Region.
Planen Sie am Behandlungstag keine maximale Belastung direkt nach der Sitzung ein, wenn die Region empfindlich reagiert.
Um den Effekt bestmöglich zu nutzen, kombinieren wir die Stoßwellentherapie häufig mit Handtherapie/Ergotherapie (z. B. Dehnungs- und Kräftigungsübungen, Mobilisation, Anpassung von Alltags- oder Arbeitsbelastungen).
-
Ist die Behandlung schmerzhaft?
Meist ist sie gut tolerierbar. Ein Druck- oder „Klopf“-Gefühl ist normal; die Intensität wird an Ihre Empfindlichkeit angepasst.Wie schnell merke ich eine Wirkung?
Das ist individuell. Viele Patientinnen und Patienten berichten nach einigen Sitzungen über eine spürbare Veränderung. Entscheidend sind Befund, Beschwerdedauer und konsequente Belastungssteuerung.Warum wird Stoßwelle oft mit Handtherapie kombiniert?
Weil Übungen, Mobilisation und Anpassungen im Alltag den Effekt häufig sinnvoll ergänzen und Ihre Funktion langfristig unterstützen.

